POST MALONE zog beim Superbloom Festival im Olympiapark München 2025 ein deutlich größeres Publikum an

 

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Post Malone beim Superbloom Festival 2025 am Samstag. Big Party, Pathos und pures Entertainment – Der US-amerikanische Sänger, Rapper, Musikproduzent und Schauspieler Post Malone lieferte auf der Olympic Stage einen energiegeladenen Headliner-Auftritt, der wirklich alle Facetten seiner Kunst zeigte.

 

Posti brachte diese lässige Rockstar-Aura mit, die zwischen Bierdose und Melancholie oszillierte.

 

Besonders machte ihn seine Fähigkeit, scheinbare Gegensätze zu vereinen – ein Künstler, der zugleich Stadion-tauglich und verletzlich intim wirkte. Seine Stimme, rau und doch gefühlvoll, verwandelte den Olympiapark in einen überdimensionalen Club, in dem tausende Menschen jede Silbe mitsangen. Post Malone verstand es, den großen Popstar zu geben, ohne die Bodenhaftung zu verlieren – ein Typ, der trotz globalem Ruhm wie der Kumpel von nebenan wirkte. Die visuelle Inszenierung mit Licht, Pyro und Screens wirkte dabei nie überladen, sondern unterstrich seine Songs und Persönlichkeit perfekt. Die Crowd feierte ekstatisch, ließ sich aber auch von seinen ruhigen Momenten mitreißen, was den Abend zu einer emotionalen Achterbahnfahrt machte. Sein Auftritt war ein würdiger Abschluss des ersten Tages und zeigte mehr als deutlich, dass Post Malone längst in der Liga der ganz großen Festival-Headliner angekommen ist.

 

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Zum Abschluss des ersten Tages beim Superbloom tritt Post Malone auf. Während seiner Show zeigt der US-Star, wie wandelbar er ist – und überrascht mit einem Fan-Geschenk.

 

Auf diesen Moment haben viele, vielleicht sogar die meisten der rund 60.000 Besucher am Samstag beim Superbloom – dem Zwei-Tages-Festival im Münchner Olympiapark – den ganzen Tag sehnsüchtig hingefiebert. Um 21.20 Uhr hat das Warten schließlich ein Ende. Auf die Minute pünktlich betritt Post Malone unter dem Jubel der Fans und zu den Klängen seines Songs "Texas Tea" die Olympic Stage im Olympiastadion.

 

Während er singt, steigt er von der Bühne herab, geht zu den Fans, klatscht ab, nimmt ein Bad in der Menge. Es soll nicht der einzige Moment an diesem Abend bleiben, in dem sich Austin Richard Post, so der bürgerliche Name des US-Superstars, nahbar gibt. Immer wieder sucht er in den kommenden gut 90 Minuten den Kontakt mit dem Publikum: Er macht Selfies, gibt Autogramme, trinkt sogar ein Bier mit seinen Anhängern.

 

Musikalische Reise durch die Karriere von Post Malone


Insgesamt spielt er 19 Lieder. Es ist förmlich eine Reise durch die komplette Karriere des 30-Jährigen. Von seiner Debütsingle "White Iverson" aus dem Jahr 2015 über die Hits "Better Now" und "Sunflower" von 2018 bis hin zu seinen neusten Werken wie "I Had Some Help" oder "Pour Me a Drink" aus dem vergangenen Jahr ist alles mit dabei. Einzig "Hollywood's Bleeding" (2019), in Deutschland wie so viele seiner Lieder mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet, dürfte der eine oder andere Fan vermisst haben.

 

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Zugleich nimmt Post Malone das Publikum mit auf einen wilden Ritt querbeet durch sämtliche Genres. Denn eines wird während seines Auftritts auch denen klar, die ihn zuvor höchstens durch den einen oder anderen Song aus dem Radio kannten: musikalisch ist er wandelbar wie ein Chamäleon. Egal ob Rap, R&B, Pop, Rock oder Country – Post Malone fühlt sich in jedem Genre pudelwohl. Und das mit einer unverwechselbaren Stimme, aus der man den jahrelangen Konsum von Alkohol und Zigaretten in jedem Wort deutlich heraushört.

 

Dabei lässt er sich auch von technischen Schwierigkeiten nicht aus der Fassung bringen. Direkt nach seinem zweiten Song (Wow) des Abends erklärt er: "Wir haben technische Probleme heute. Es gibt ein Problem mit einem In-Ear", also dem kleinen Knopf im Ohr, über den sich die Künstler bei ihren Auftritten selbst hören. Die Zeit überbrückt er durch Small Talk mit dem Publikum. So erzählt er etwa, dass der Auftritt beim Superbloom sein zweiter diesen Monat in Deutschland ist. Oder wie er es ausdrückt: "In diesem verdammt schönen Land."

 

Zuletzt spielte er vor knapp zwei Wochen im Rahmen seiner Welttournee in der Parkbühne Wuhlheide in Berlin, Anfang September folgt noch ein Konzert in der Heinz von Heiden Arena Hannover. Davor geht es für ihn nach Paris, anschließend weiter nach London, Arnhem (Niederlande) und Barcelona. Leicht falle ihm der Abschied aus Deutschland nicht. "Nachdem ich zweimal in diesem Monat hier war, kann ich Euch gar nicht sagen, wie hart es ist, 'tschüss' zu diesem schönen Land zu sagen", erklärt Post Malone.

 

Fan überreicht Post Malone besonderes Geschenk.

Und dann gibt es da noch diesen einen ganz besonderen Moment, der nahezu immer bei einem Konzert passiert. Während er "I Ain't Comin' Back" singt, sucht er einmal mehr den Kontakt zum Publikum. Erst setzt er sich kurz die Cap eines Fans auf, ehe ihm ein anderer ein rotes Stück Stoff in die Hand drückt. Als Post Malone zurück auf die Bühne steigt, präsentiert er dieses dem Publikum – es ist ein Trikot des FC Bayern mit der Nummer 95, seinem Geburtsjahr.

 

Um 22.46 Uhr, rund eineinhalb Stunden nach dem Beginn seines Auftritts, verabschiedet sich der US-Star schließlich vom Publikum. Natürlich nicht, ohne vorher noch einmal ein letztes Bad in der Menge genommen zu haben. "Ich hoffe, dass alle einen verdammt tollen Tag hatten. Danke, dass ihr den Abend mit uns verbracht habt. Ich weiß, ihr könntet überall auf dieser verdammten Welt sein. Ich liebe Euch verdammt noch mal", sagt er zum Abschied.

 

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© AgenturppF und Julian Ovidiu

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