Burg Schreekenstein 2 / 03.Dezember 2017

 

 

Foto: Julian Ovidiu Foto: Julian Ovidiu

 

Lenny (Elyas M'Barek), der fast 30-jährige Sohn eines Herzspezialisten, führt ein unbeschwertes Leben in Saus und Braus. Feiern, Geld ausgeben und nichts tun stehen bei ihm auf der Tagesordnung. Als sein Vater (Uwe Preuss) ihm die Kreditkarte sperrt, hat er nur eine Chance, sein altes Leben wieder zurückzubekommen.

 

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Er muss sich um den seit seiner Geburt schwer herzkranken 15-jährigen David (Philip Noah Schwarz) kümmern. Dabei prallen zunächst zwei Welten aufeinander, denn Lenny, der Lebemann aus reichem Haus, unternimmt mit dem aus einer tristen Hochhaussiedlung stammenden David all die Dinge, die dieser schon immer erleben wollte - so wie luxuriös shoppen gehen und Sportwagen fahren. Doch schon bald stellt der sonst so verantwortungslose Lenny fest, dass er an dem todgeweihten Teenager hängt. Und zwar mehr, als ihm lieb ist.

 

Der neueste Film mit Elyas M'Barek hat am Wochenende die Besucher-Million in Deutschland geknackt. Weitere 310.000 Menschen sahen Dieses bescheuerte Herz von Donnerstag bis Sonntag fast genau so viele wie eine Woche zuvor. Mit dieser Stabilität hat der Film nun das Zeug zu einem noch viel größeren Erfolg. Vorn bleibt in Deutschland aber Star Wars Die Letzten Jedi, in den USA und weltweit liegt der Film aber hinter Jumanji.

 

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1,2 Millionen Menschen hat Dieses bescheuerte Herz seit dem Start kurz vor Weihnachten bereits in die deutschen Kinos gelockt. Besonders erfreulich für die Macher des Films. Nach 318.000 Leuten am vorigen Wochenende gingen diesmal fast genau so viele 310.000 ins Kino, um Elyas M’Barek & Co. zu sehen. Eine solche Stabilität ist immer ein Zeichen dafür, dass das Interesse an einem Film noch lang nicht abnimmt, er sich stattdessen zu einem Dauerbrenner entwickeln könnte. Bereits jetzt ist Dieses bescheuerte Herz die viert-erfolgreichste deutsche Kinoproduktion der jüngsten 12 Monate hinter „Fack ju Göhte 3“, „Bullyparade Der Film“ und „Bibi & Tina Tohuwabohu total“.

 

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Die Nummer 1 der aktuellen deutschen Kinocharts heißt aber weiterhin „Star Wars: Die letzten Jedi“. 465.000 Besucher verzeichnete das Sci-Fi-Epos von Donnerstag bis Sonntag, insgesamt nun bereits 5,2 Mio. Nur noch „Fack ju Göhte 3“ liegt mit 5,98 Mio. Besuchern in den 12-Monats-Charts davor. Hinter den „letzten Jedi“ und „Dieses bescheuerte Herz“ folgt in der aktuellen Tabelle „Jumanji Willkommen im Dschungel“ mit 300.000 Zuschauern. Stärkster Neuling war Horrorfilm „Insidious 4“, der in etwas mehr als 300 Kinos 185.000 Leute erreichte. Damit schlug er auch den anderen großen Neustart „Greatest Showman“, der in fast 500 Locations 175.000 Menschen anlockte.

 

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In den USA eroberte sich die „Jumanji“-Neuverfilmung an ihrem dritten Wochenende doch noch Platz 1. Nachdem der Streifen sich an den beiden ersten Wochenenden noch „Star Wars“ geschlagen geben musste, zog er nun mit 36,0 Mio. US-Dollar gegenüber 23,6 Mio. an den „letzten Jedi“ vorbei. Auch der Neustart „Insidious 4“ schlug „Star Wars“ mit 29,3 Mio. US-Dollar. Von der Liste der erfolgreichsten Filme, die niemals Platz 1 belegten, kann „Jumanji“ nun also gestrichen werden. Dort lag er vor dem Wochenende schon auf Platz 7. Der Gesamt-Umsatz liegt nun schon bei 244,4 Mio. US-Dollar.

 

Weltweit spielte „Jumanji“ bereits 519,4 Mio. US-Dollar ein, der Start in China am kommenden Freitag wird diese Zahl weiter deutlich nach oben treiben. Am Wochenende spielte „Jumanji“ 106,0 Mio. US-Dollar in 87 Ländern und Territorien ein, ebenfalls mehr als „Star Wars“, der in 56 Regionen auf 88,3 Mio. kam, insgesamt aber schon 1,21 Mrd. US-Dollar umgesetzt hat. „Star Wars“ startete in China ziemlich verhalten mit umgerechnet 28,7 Mio. US-Dollar. Rang 3 der aktuellen Welt-Charts geht an die chinesische Produktion „Ex-File 3“, die in vier Ländern darunter natürlich vor allem China – eindrucksvolle 79,0 Mio. US-Dollar einsammelte.

 

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